Swiss Epic 2020 – Recap

Stage 2: Laax – Arosa (75km, 2’660hm, 5h55min)

Wer die Region kennt, weiss, dass es nicht viele Wege neben der Hauptstrasse nach Arosa gibt. Und die, die einem in den Sinn kommen, will man eigentlich nicht auf dem Mountainbike bewältigen. Tja… Als wenn das noch nicht genug wäre gibt es noch eine kleine Zusatzschlaufe in Laax mit dem untersten Teil des Never End Trails. Ach und wieso direkt nach Chur? Dachte sich der Streckenchef Wolfisberg. Machen wir noch eine Schlaufe nach Rothenbrunnen um auf dem Polenweg Richtung Domat/Ems zu gelangen. Was? Auf dem Radweng entlang nach Chur? Nein! Hoch zur Rüfe und über den Rosenhügel zum Araschgenrank. Ja, es ging dann nach Tschiertschen und damit über die Ochsenalp und dem Rot Tritt nach Arosa!

Nici fuhr nach dem Start gleich mit dem Auto nach Hause, holte die frisch gewaschenen Trikots der 1. Etappe und feuerte beide Teams nicht weit von ihrer Haustür an. Bereits in Reichenau wurden Nathi und Scharlie von Hardy und Rebi angefeuert, Martin war Streckenposten und zur grossen Überraschung tauchten Scharlies Arbeitskollegen auf und machten Lärm für die Beiden. Diese holten sie sogar nochmals in Rhäzüns und auch nochmals in Rothenbrunnen auf. Ich erwähne jetzt nicht, in welchem Affenzahn sie mit dem Auto über das Feld fuhren! 😉

In Chur beim Rosenhügel bei einer scharfen Kurve den Berg hoch, warnte Nici Team Frame of Mind, dass sie runterschalten müssen und feuerte die beiden den Berg hoch an.

Scharlie sollte diese Kurve kennen, also wartete Nici weiter oben im steilen Stück um die beiden zu motivieren, nochmals alle Kräfte aufzubauen, die nun für den langen, endlosen Teil nach Arosa benötigt werden. Auch Curdin kam extra vorbei und konnte mit Scharlie in Passugg kurz abklatschen. Für Nici hiess es, so schnell wie möglich die 365 Kurven auf der Hauptstrasse nach Arosa zu meistern. Zum Zmittag gab es Nusstorte auf der Hand, so hatte sie sogar noch Zeit, den Campingplatz zu beziehen und mit dem E-Bike zum Ziel zu eilen, wo prompt schon Team Frame of Mind eintrafen! Diese harte Etappe und das heisse Wetter zerrte auch an den beiden erfahrenen Athleten, Alain und Kusi.

Tschiertschen. Im Bild: Team BeiDiesel 📸sportograf

Team BeiDiesel kam zusammen mit dem Chaostheater Oropax an. Anscheinend hatten sie lustige Unterhaltung während den kräftezehrenden Strapazen dieser strengen Überführungsetappe. 12. Rang an diesem Tag, in der Gesamtwertung 11. Super Leistung!

Austausch nach Zielankunft. Im Bild: Team Chaostheater Oropax und Team BeiDiesel